Ziele 2021

Ziele der OJA Diessenhofen 2021

 

Ziel 1: Die Leitung der OJA Diessenhofen organisiert die Arbeiten so, dass möglichst viel Zeit im direkten Kontakt mit den Jugendlichen verbracht wird.

 

Massnahmen:

1.     Jugendliche werden in organisatorische Abläufe integriert.

2.     Jugendliche sind an Teilen der operativen Umsetzung beteiligt.

3.     Der administrative Aufwand wird auf ein Minimum beschränkt.

4.     Die einzelnen Arbeits-Schwerpunkte werden in einem Zeit-Budget erfasst.

5.     Die Aufteilung zwischen Zeiten mit Jugendlichen und ohne wird durch einen Prozentschlüssel definiert.

 

Kriterien:

1.     Es wird eine Betriebsgruppe gegründet, mit VertreterInnen der einzelnen Benutzergruppen. Die Gruppe besteht aus mindestens 5 Mitgliedern.

2.     Es wird eine Gruppe von Jugendlichen gegründet, welche bei der Aufsuchenden Jugendarbeit mitarbeitet.

3.     Für die administrative Arbeit wird ein Maximum von 2 Stunden/Woche, im Durchschnitt über das Jahr gemessen, eingesetzt. Es werden nur Arbeiten umgesetzt, welche im Auftrag der OJA enthalten sind.

4.     Die Arbeitsgebiete der Leitung OJA werden nach Schwerpunkten eingeteilt und Zeitvorgaben erstellt, welche in diesem Verhältnis eingehalten werden:

  • Anwesenheit Jugendtreff                      11 Stunden
  • Vor-/Nachbereitung/Gruppen                06 Stunden
  • Unterhalt/Reparaturen/Einkauf              03 Stunden
  • Vernetzung/Behörden/Kommission       02 Stunde
  • Administration/Berichte/Auswertung      02 Stunden
  • Statistik/Qualitätskontrolle                      01 Stunde
  • Projekte                                                  06 Stunden
  • Beratung                                                 04 Stunden
  • Personalführung/Planung                       01 Stunde
  • Aufsuchende/Mobile Jugendarbeit         06 Stunden
  • Total                                                       42 Stunden       

5.     Der Leiter OJA verbringt min. 75% der Arbeitsleistung mit Jugendlichen.

 

Ziel 2: Die Leitung der OJA Diessenhofen pflegt den Kontakt mit der Schulsozialarbeit.

 

Massnahmen:

1.     Es finden regelmässige Treffen statt, an welchen die überschneidenden Themen besprochen werden.

 

Kriterien:

1.     Es finden mindestens 6 Treffen im Jahr statt, abwechslungsweise im Jugendtreff und in der Schule.

 

Ziel 3: Der Kontakt mit der Sekundarschule der VSGDH wird gepflegt

 

Massnahmen: 

1.     Es finden regelmässige Treffen mit der Schulleitung statt.

2.     Es finden Treffen mit Lehrpersonen zu speziellen Themen statt.

3.     Es werden spezielle Angebote im Oberstufenzentrum durchgeführt.

4.     Der finanzielle Rahmen für die Angebote wird bestimmt.

 

Kriterien:

1.     Es werden mindestens 2 Treffen mit der Schulleitung pro Jahr durchgeführt.

2.     Die Koordination mit Lehrpersonen wird vorgenommen. Es werden mindestens 2 Sitzungen mit den betreffenden Lehrern zum Start des jeweiligen Programms und gegen Ende durchgeführt.

3.     Mindestens 3 x pro Jahr ist die OJA mit einem Stand in der VSGDH vertreten.

4.     Für die Umsetzung der Angebote stehen max. CHF 500.— aus dem Budget Projekte zur Verfügung. 

 

Ziel 4: Die OJA betreibt aktiv Aufsuchende Jugendarbeit

 

Massnahmen:

1.     Es wird eine Projekt-Gruppe von Jugendlichen gegründet, welche aktiv an der Aufsuchenden Jugendarbeit mitarbeiten. 

2.     Es wird erhoben an welchen Orten sich Jugendliche in den Gemeinden Diessenhofen, Basadingen-Schlattingen und Schlatt aufhalten.

3.     Die Bedürfnisse der Jugendlichen werden festgehalten.

4.     Der Leiter der OJA organisiert regelmässige Rundgänge mit oder ohne Begleitung der Projekt-Gruppe.

5.     Während dieser Arbeit sind alle Beteiligten der Projekt-Gruppe gut als solche erkennbar, sowohl für die aufgesuchten Jugendlichen als auch für die übrige Bevölkerung.

6.     Für den Transport in die Aussengemeinden und an Anlässe wird die Transport-Möglichkeit geklärt.

7.     Der finanzielle Rahmen für die Durchführung der Aufsuchenden Jugendarbeit wird bestimmt.

8.     Die Aufsuchende JA findet in allen 3 angeschlossenen Gemeinden statt.

 

Kriterien:

1.     Die Projekt-Gruppe besteht aus min. 3 Jugendlichen.

2.     Es wird eine Karte erstellt mit den Orten, an denen sich die Jugendlichen aufhalten.

3.     Die Bedürfnisse der Jugendlichen werden notiert und in einer entsprechenden Liste festgehalten.

4.     Samstags wird der Jugendtreff zeitweise von Tina betreut. In dieser Zeit werden die Rundgänge organisiert.

5.     Es wird Kleidung entworfen, welche mit dem Logo der OJA und entsprechendem Slogan bedruckt ist. 

6.     Es wird die Anschaffung eines Buses mit Beschriftung ermöglicht. Entsprechende Anträge werden gestellt.

7.     Für Kosten wie Betriebsstoffe, Beschriftung und Druck sind max. CHF 1000.—zur Verfügung.

8.     Die Aufsuchende Jugendarbeit wird an min. 240/Stunden im Jahr betrieben. Die wöchentliche Verteilung auf die Gemeinden beträgt: Diessenhofen 4 Stunden, Basadingen-Schlattingen 1 Stunde, Schlatt 1 Stunde.

 

Ziel 5: Es werden Projekte organisiert, die den Bedürfnissen der Jugendlichen entsprechen.

 

Massnahmen:

1.     Teile der Projekte werden durch die strukturellen Bedürfnisse vorgegeben.

2.     Die Betriebsgruppe behandelt Vorschläge der Jugendlichen für spezielle Anlässe und Projekte.

3.     Die Durchführung solcher Projekte muss dem Zeit- und Finanz-Budget entsprechen.

4.     Die Projekte entsprechen einem Bedürfnis der Mehrheit der erhobenen Jugendlichen.

 

Kriterien:

1.     Die Projekte: Jugendbegleiter-Kurs, Betriebsgruppe, Autonome Jugendgruppe sind fix vorgegeben.

2.     Die Mitglieder der Betriebsgruppe führen in ihren jeweiligen Gruppen Umfragen durch und halten die Resultate fest.

3.     Für die Durchführung aller Projekte werden maximal durchschnittlich 6 Stunden/Woche eingesetzt. Dies entspricht (bei planbaren 40 Wochen/Jahr) 240 Stunden/Jahr. CHF 1000.— stehen zur Verfügung.

4.     Die einzelnen Vorstellungen der Jugendlichen werden in der Betriebsgruppe diskutiert und aus diesen ein mögliches Programm zusammengestellt. Dieses wird allen Jugendlichen zur Abstimmung vorgelegt.

 

Ziel 6: Der Jugendtreff ist während der Öffnungszeiten allen Jugendlichen der Trägerschaft zugänglich.

 

Massnahmen:

1.     Die Öffnungszeiten werden im bestehenden Rahmen aufrechterhalten.

2.     Die Örtlichkeit wird sauber gehalten und einladend gestaltet.

3.     Es wird darauf geachtet, dass ein niederschwelliger Zugang für alle interessierten Jugendlichen möglich ist.

 

Kriterien:

1.     Wöchentlich stehen für den offenen Jugendtreffbetrieb 16 Stunden zur Verfügung.

2.     Vor- und nach dem Betrieb wird der Treff und das Aussengelände von Unrat gereinigt.

3.     Für die Jugendlichen der 1. Sekundarstufe wird zu Beginn ein eigenes Zeitfenster im Treff eingerichtet.

 

Ziel 7: Das Bewerbungs-Coaching wir den Jugendlichen aktiv angeboten.

 

Massnahmen:

1.     Auf das Angebot wird aufmerksam gemacht.

2.     Die Zusammenarbeit mit der VSGDH wird koordiniert.

3.     Notwendige Unterstützung wird im Jugendtreff umgesetzt.

4.     Der Kostenrahmen für das Bewerbungscoaching wird festgelegt.

5.     Der Zeitrahmen für das Bewerbungscoaching wird festgelegt.

 

Kriterien: 

1.     Mindestens im Jugendtreff auf der Webseite und in der VSGDH wird das betr. Plakat präsentiert.

2.     Es findet mindestens 1 Treffen statt mit den beteiligten Lehrpersonen.

3.     Für das Bewerbungscoaching wird 1 Zeitfenster im Jugendtreff zur Verfügung gestellt.

4.     Die Kosten für Druck, Plakate, Yousty-Gebühren usw. überschreiten CHF 1000.— nicht.

5.     Für das Bewerbungscoaching stehen 100 Stunden zur Verfügung (Total Beratung 170 Stunden).

 

Ziel 8: Autonome Jugendgruppen werden aufgebaut und befähigt selbständig den Treff zu besuchen.

 

Massnahmen:

1.     Der rechtliche Rahmen für die Durchführung wird abgeklärt und gestaltet.

2.     Geeignete Gruppen werden zusammengestellt und entsprechende Gruppenleitende bestimmt.

3.     Die Zustimmung von Eltern der unter 18-Jährigen wird eingeholt.

4.     Ein Schlüssel für die Benutzung wird der jeweiligen Gruppenleitung ausgehändigt.

5.     Es finden regelmässige Kontrollen statt.

6.     Die Koordination und Behandlung von Regelverstössen wird in der Betriebsgruppe behandelt.

7.     Der finanzielle Rahmen für das Projekt pro Jahr wird festgelegt.

 

Kriterien:

1.     Eine Rechtstelle wird angefragt, um die Haftung abzuklären.

2.     Die möglichen Gruppen werden durch die Leitung der OJA bestimmt. Die Gruppenleitenden werden durch die Jugendlichen und der Leitung der OJA gewählt.

3.     Für die Zustimmung der Eltern wird eine Elternbrief versandt.

4.     Mit der Schlüsselübergabe quittiert die betr. Person die Regeln und den Empfang. Bei Minderjährigen wird zusätzlich die Unterschrift der Erziehungsberechtigen verlangt.

5.     Einerseits werden gelegentliche unangekündigte Kontrollen vor Ort durchgeführt sowie per Video-Überwachung vereinzelt das Geschehen eingesehen.

6.     Die Betriebsgruppe bestimmt gemeinsam das Vorgehen bei Regelverstössen. Die Leitung der OJA ändert das Urteil, falls es nicht dem Umstand angemessen ist.

7.     Für die Rahmenbedingungen wie Schlüssel, Versicherungen usw. wird ein Kostenrahmen von CHF 1000.—eingehalten.

 

Ziel 9: Ein Jugendbegleiter-Kurs wird durchgeführt.

 

Massnahmen:

1.     Ein entsprechender Kurs wird zusammengestellt.

2.     Jugendliche der Betriebsgruppe, der Jugendgruppen und der Aufsuchenden JA werden angefragt.

3.     Ein Budget für die Durchführung wird erstellt.

4.     Das Programm enthält die wesentlichen Grundlagen für die Betreuung im Treff und bei Gruppen.

 

Kriterien:

1.     Es werden Kursbegleitende aus den jeweiligen Schwerpunkten miteinbezogen.

2.     Für Jugendliche der autonomen Gruppen ist der Kurs pflicht. Mindestens 4 Jugendliche nehmen teil.

3.     Die finanziellen Mittel werden aus der Kostenstelle «Silber» entnommen. Ein Betrag von max. CHF 2000.—steht für die Durchführung bereit.

4.     Das Programm besteht aus 4 Modulen: Lebensmittelhygiene, Samariterkurs, rechtlicher Rahmen, Grundsätze der Jugendarbeit.

 

Ziel 10: Die Gesamtaufgaben werden auf ihre Machbarkeit hin überprüft.

 

Massnahmen:

1.     Die Jugendarbeit ist zu 100% verplant. Flexibilität dadurch eingeschränkt. Um die einzelnen Aufgaben wahrnehmen und messen zu können, werden die zeitlichen Vorgaben der Teilbereiche eingehalten.

2.     Zusätzliche Aufgabengebiete werden nicht ins Programm aufgenommen.

3.     Für die Überprüfung des Zeitaufwandes wird eine Statistik geführt.

 

Kriterien: 

1.     Es wird eine Liste mit den Zeitvorgaben der einzelnen Teilbereiche erstellt.

2.     Der Trägerschaft wird verständlich gemacht, dass die maximale Auslastung erreicht ist.

3.     Der tägliche Stundeneinsatz der Stellenleitung wird in einer Liste festgehalten und den einzelnen Arbeitsgebieten zugeordnet.